Staffel 3 – Episode 1: Papier. Stift. Aha.

 

Ich bin Nörv

Ich sitze wieder im NeuroAtelier. Und irgendetwas ist diesmal anders. Nicht lauter. Nicht spektakulärer.
Eher still.
Wie ein Raum, in dem niemand fragt: „Was ist falsch mit dir?“
Sondern eher: „Was ist da?“

Ich – Nörv, deine leicht zittrige Lieblingsnervenzelle – bin wach, neugierig und ein bisschen überrascht, wie gut sich das anfühlt.


Kein Druck, kein Ziel. Nur Dasein. Mit allem, was wackelt oder stockt.

Wenn mir die Worte fehlen (was öfter passiert, als du denkst), greife ich zum Papier.
Und dann passiert etwas Unerwartetes.

Ich zeichne keine Kunst. Ich zeichne Verbindungen.
Linien, die mein Gehirn tatsächlich mitbewegt.
Nicht metaphorisch. Neuro-systemisch.

Denn:
Jede Linie ist ein Input fürs System.
Jede Rundung beruhigt mein Alarmsystem.
Jede bewusste Form gibt Frida Fokus (präfrontal!) ein bisschen mehr Orientierung.

Ich zeichne – und mein inneres Chaos bekommt eine Struktur, die nicht drückt, sondern trägt.

Das ist NeuroGraphik:
Ein Dialog zwischen Stift, Gefühl und Gehirn.
Selbstregulation, die ich sehen kann.
Integration, die spürbar wird.
Nicht weil ich mich ändern muss –
sondern weil sich etwas in mir sortiert.

Und am Ende sitze ich da – und bin ein kleines Stück selbstwirksamer als vorher.

Schon mal ausprobiert?